Leben will leben

Zu der Serie „Leben will leben“ inspirierte mich vor einigen Jahren ein Stück geschnittenes Holz, welches wir während eines Österreichurlaubs bei einer Wanderung fanden.

An der Schnittfläche dieses Holzstücks  erkennt man wie der Ast nach einer Verletzung durch Sturm-oder andere Schäden seine Selbstheilung in Gang gesetzt hat und neue Lebens-Jahresringe bildete um weiter zu existieren.

Der Gedanke an sich war für mich der Beginn einer noch immer andauernden malerischen Auseinander-und Umsetzung mit diesem Thema in überwiegend abstrakter Form.

Da die Natur auch in vielen anderen Bereichen Selbstheilungskräfte zur Verfügung stellt, werde ich neugierig bleiben und diese „kleinen Wunder“ mit viel Freude würdigen und auf meine Weise darstellen.

Horizonte

Zur Serie Horizonte, die ich über einen längeren Zeitraum erarbeitet habe, inspirierten mich unsere Reisen.

Beeindruckend finde ich jedes mal aufs neue das Farbenspiel der Natur. Sei es am Ufer des Wurlsees in Lychen, an den Stränden der Ostsee in Prerow und Rügen oder in den Kärntner Bergen.

Erfreuen kann ich mich an den klaren Farben eines ruhigen Tages doch spannend ist das Wolkenspiel bei stürmischem Wetter. Der Anblick der Naturgewalten kann uns begeistern und ebenso Respekt einflößen.

Für mich ist der Horizont sehr reizvoll. Der Blick kann in die Ferne schweifen, man kann träumen , der Phantasie freien Raum lassen. Ist man zufrieden mit dem Ort wo man sich befindet oder wird man neugierig auf ferne Welten?

Gedanken zum Universum

Wenn man bedenkt, in welchem Zeitraum unser Planet Erde entstanden ist und welche rasante Entwicklung die Natur und besonders der Mensch gemacht hat, kann man sich beim Betrachten der neuesten Erkenntnisse über das Universum, durchaus vorstellen, dass auch in anderen Galaxien Leben entstanden ist oder entsteht.

Bewundernswert ist schon, dass der Mensch in der Lage ist Technologien zu entwickeln, die es uns allen ermöglicht Bilder zu empfangen,  die mehrere Millionen oder gar Billionen Lichtjahre von uns entfernt  Galaxien, Sterne,Sonnen und so vieles mehr darstellen.

Faszinierend  ist der Gedanke, dass die Bilder , die heute zu sehen sind schon nicht mehr existent sind.

In dem Zusammenhang hat der Begriff Ewigkeit eine neue Bedeutung für mich bekommen. Bis heute ist zu sehen, dass es auch im Universum eine ständige Weiterentwicklung   gibt. Wo ist das „Ende“ des Universums? Gibt es das überhaupt?

Die Lösung dieses Rätsels werden wir in unserer Zeit wohl nicht mehr erfahren.

Gerne mache ich mir auch weiterhin darüber Gedanken , freue mich an den wunderbaren Bildern des  Hubble Teleskops und lasse mich von den Strukturen, Farben und Formen, die man dort sehen kann inspirieren und werde Eindrücke davon in zukünftige Arbeiten einfließen lassen.

Sternenstaub